Besagter Lenz ist da

Im August 1927 zieht Erich Kästner zieht nach Berlin. Hier schreibt er „Emil und die Detektive“ und „Fabian“. Hier wohnt er zunächst in einem preiswerten Pensionszimmer in der Prager Straße. In Wilmerdorf. Sein Schreibplatz ist das Café „Carlton“ am nahen Nürnberger Platz.

Zwei Jahre später floriert Kästners Schreibwerkstatt und er kann sich eine eigene Wohnung weiterlesen…

Le Volant

Henry Somerset, der 9. Duke of Beaufort, gibt an einem Nachmittag im Sommer 1873 in seinem Garten eine Party. Unter den Gästen sind auch einige britische Kolonialoffiziere. Sie haben ein Spiel aus der Kolonie mitgebracht. „Poona“ nennen sie es. Dazu brauchte man zwei einfache Schläger, einen Ball mit Federn und eine ausreichend große Rasenfläche. mehr weiterlesen…

Die Holländerinnen

Kris Kremers (21) und Lisanne Froon (22), zwei junge Frauen aus den Niederlanden reisen im Jahr 2014 nach Panama. Am 15. März startet ihre Reise und vierzehn Tage später kommen sie nach Boquete, einer kleinen Stadt im Landesinneren. Von dort brechen sie am 1. April zu einer Wanderung auf. Sie wollen den Pianista Trail gehen, weiterlesen…

Schön war sie von Angesicht

Die 13-jährige Mathilde lebte im Klosterstift Herfort: „Schön war sie von Angesicht, lieblich in ihrer Kindlichkeit, werkthätig, sittsam, demuthsvoll, freigebig und, zumal bei solcher Jugend, durch Gunst der himmlischen Gnade so hoher Lobsprüche werth, daß nichts darüber ging.“ Mathilde wurde um 896 geboren. Sie stammte aus hohem Adel, ihr Vater war Nachkomme des Sachsenherzogs Widukind. weiterlesen…

Angekommen

„… actum in villa quae dicitur Quitilingaburg“, ausgefertigt in dem Ort, der Quitilingaburg genannt wird, so steht es unter einer Urkunde, die Heinrich I. am 22. April 922 schrieb. Es ist die erste urkundliche Erwähnung von Quedlinburg. Durch seine zentrale, verkehrsgünstige Lage im Ostfrankenreich und einen „kriegstüchtigen“ Burgberg wurde der Ort damals zur königlichen Pfalz weiterlesen…

Das Phantom des Alexander Wolf

Das Werk von Gaito Gasdanow (1903 – 1971) gehört zu den ungewöhnlichsten Stimmen der russischen Emigrantenliteratur. Geboren in Sankt Petersburg und aufgewachsen in Sibirien sowie der Ukraine, schloss er sich als Jugendlicher den Weißgardisten im Bürgerkrieg an und gelangte 1923 ins Exil nach Paris. Dort lebte er unter prekären Bedingungen und arbeitete als Nachtfahrer für weiterlesen…

Die Entscheidung

„Wer heute auf das Ende Weimars zurückblickt, weiß: Es ist politisch leichtfertig, nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen.“ Die heutigen Rechtspopulisten sind jedoch nicht mit der NSDAP gleichzusetzen. Man kann aber lernen, dass die Rechtspopulisten ihre Ziele nicht verheimlichen, sondern offen erklären. Jens Biskys zur Zeit letztes Buch befasst sich mit der entscheidenden Phase der Weimarer Republik und zeichnet die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umstände nach, die zum Aufstieg des Nationalsozialismus führten. weiterlesen…

Das Komplott

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind eine Lüge – aber eine sehr erfolgreiche. Das gefälschte Dokument hat eine absurde Wirkungsmacht entfaltet. Bis heute wird es weltweit verbreitet und bis heute Einfluss hat.

Im Russland des späten 19. Jahrhunderts will die zaristische Geheimpolizei Ochrana von sozialen Unruhen ablenken und sucht einen Sündenbock. weiterlesen…